Auftakt im gemeinsamen Gottesdienst
Der Tag begann mit einem feierlichen Gottesdienst, den Apostel Vicariesmann leitete. Schon die musikalische Einstimmung durch Chor, Orchester und die Gemeinde machte deutlich: Heute sollte Freude und Dankbarkeit im Vordergrund stehen.
Das Bibelwort, das Grundlage für den Gottesdienst war, steht im Epheser 2, 10:
„Was wir jetzt sind, ist allein Gottes Werk. Er hat uns durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nun, was Gott schon im Voraus für uns vorbereitet hat.“
Zunächst dankte unser Apostel allen, die diesen Tag bis zu diesem Moment vorbereitet hatten. Der Altar war mit 12 Sonnenblumen geschmückt – eine für jede Gemeinde des Bezirkes als ein schönes Bild der Gemeinschaft und Verbundenheit.
In seiner Predigt ging Apostel Vicariesmann darauf ein, dass ein Jeder ein Werk Gottes ist, geschaffen in Vielfalt und Individualität, aber auch neu geschaffen IN Christus. Es ist der Aufruf an jeden, sich in dieser Gemeinschaft zu zeigen und Gutes zu tun. Gott selbst gibt uns dazu den Rahmen, im dem wir handeln können. Dabei ist dieser Ruf kein Zwang, sondern immer wieder die Einladung, zu Jesus zu kommen, die Verbindung zu ihm zu suchen und in Beziehung mit ihm zu kommen.
Wie wir konkret Gutes tun können, zeigt uns die Begebenheit der Maria, die die Füße des Herrn mit kostbaren Nardenöl salbte. Eins war ihr bei ihrem Handeln wichtig: Sie stellte Jesus in den Mittelpunkt. Das Öl war ihr nicht zu kostbar und das ganze Haus war erfüllt mit dem „guten Duft“.
Wenn wir Gutes tun und von ganzem Herzen geben, kann das Gute wieder zu uns zurückkehren und wir können darin gesegnet sein. Das Mottolied des Tages umstrich diesen Gedanken: „Alles ist möglich, dem der liebt, alles ist möglich dem, der sich gibt, den anderen sieht; alles ist möglich, dem der liebt.“
Der Apostel sprach im Gottesdienst auch besonders die Kinder an, die gerade Einschulung erlebt hatten. Mit einem besonderen Gebet und einem kleinen musikalischen Geschenk wurde den Schulanfängern Mut für den Neustart und Gottes Begleitung zugesprochen.
Bezirksvorsteher Dirk Karbinski und Priester Ronald Schultz aus dem Bezirk Lüneburg ergänzten die Predigt mit Ihren Gedanken.
Ordination und Wechsel in der Beauftragung
Nach der Sündenvergebung und Feier des Heiligen Abendmahls wurden für den Bezirk 4 Priesterinnen ordiniert für die Gemeinden Bad Schwartau und Lübeck. Nach dem Gottesdienst nahmen die Priesterinnen die Segenswünsche und Gratulationen der Gemeinde entgegen.
Anschließend dankte der Apostel dem Hirten i.R. Manfred Henke für seine langjährige Arbeit in der ACK Lübeck und übergab die Aufgabe in die Hände der Priesterin Inga Ortmann-Röpke.
Begegnung, Spiel und Musik am Nachmittag
Schon seit den frühen Morgenstunden hatte das Team der mobilen Küche der Malteser das Mittagessen vorbereitet, das alle Anwesenden auf dem Kirchenhof einnahmen. Am Tag zuvor waren dafür Zelte aufgebaut worden, damit jeder dort einen Platz finden konnte.
Die Wartezeit in der Schlange konnte hier zum regen Austausch genutzt werden. An verschiedenen Ständen gab es warme und kalte Getränke und ein reichhaltiges Kuchenbuffett, das von den Teilnehmenden mitgebracht worden war.
Zum Nachmittagsprogramm war für jede Altersgruppe war etwas dabei:
- Die Kinder hatten Spaß bei der Rätselrallye durch die Kirche, beim Kreativstand mit Muscheln und Steinen oder beim Tischkicker.
- Musikliebhaber konnten Instrumente ausprobieren, in Musikworkshops gemeinsam singen und musizieren oder bei Irish Folk die Seele baumeln lassen.
- Zum Thema Trauerbegleitung lud ein Stand ein zum Austausch
- Ein gemeinsames Quiz mit interessanten Fragen rund um den Bezirk Lübeck-Schwerin konnte interaktiv am Handy gespielt werden.
- An der Impuls- und Segensstation konnte man seine Gedanken, Sorgen und Gebetswünsche aufschreiben und anpinnen.
Ein Fest der Gemeinschaft
Überall war zu spüren: Es ging nicht nur um Unterhaltung, sondern um echte Begegnung. Jung und Alt kamen ins Gespräch, probierten Neues aus, tauschten Gedanken und erlebten Gemeinschaft, die stärkt und trägt.
Ein stimmungsvoller Abschluss
Am späten Nachmittag versammelten sich alle noch einmal zum gemeinsamen Abschluss. Mit Worship-Musik, dem Mottolied und Gebet endete ein Tag, der Hoffnung, Freude und Zusammenhalt vermittelte.
Viele kleine und große Eindrücke werden wohl noch lange nachwirken. Dass dieses Fest möglich wurde, ist auch dem großen Engagement vieler Helferinnen und Helfer zu verdanken – sowohl bei der Vorbereitung als auch beim Abbau.
Neuapostolische Kirche